Unser Weg zur Chartreux
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Andros von Chersloh, 7 Monate. |
Seit dem Jahr 1972, unserem Umzug aufs Land, war unsere Familie praktisch immer von Katzen "umgeben" und wir konnten uns Erfahrung in der Katzen und Katerhaltung aneignen. Das Leben auf dem Land ermöglichte es uns, die Entwicklung der Katzen in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Eines Tages, an einem kalten Winterabend, lief uns ein kleines, graues, hungriges Kätzchen zu. Es hatte ein wundervoll seidiges und dichtes Fell; ganz anders als die anderen Katzen unseres Dorfes. Da sie viel Ähnlichkeit mit der damals bekannten Katze aus der Werbung hatte, tauften wir sie ganz einfach "Sheba". Sie blieb uns über 16 Jahre treu und folgte uns bei Spaziergängen in der Umgebung des Dorfes auf Schritt und Tritt. Sie war sehr menschenbezogen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Stets bewahrte sie sich eine würdevolle Distanz. Sie war für uns etwas ganz Besonderes und hatte unser Faible für graue Katzen geweckt.
Nach "Sheba" beschlossen wir zunächst, keine neue Katze mehr zu halten. Ein Jahr später stießen wir auf die Annonce einer renommierten Chartreuxzüchterin, die noch ein Katerkitten und ein Katzenkitten hatte. In Erinnerung an Sheba kauften wir das weibliche Jungtier, unsere erste Chartreux, "Lilli vom Eichfelsen".
Seitdem begeistern wir uns für diese seltene Rasse. Grundlage unserer persönlichen Rasseinformationen sind Besuche bei langjährigen Züchtern sowie Rasse-katzenausstellungen verschiedener Katzenclubs und Zuchtverbände; Auswertung aktueller Aufnahmen mediterraner Katzenfotographie; Artikel in Fachzeitschriften aus Archiven seit 1980 und natürlich das Standardwerk "Le Chat Des Chartreux".